2010 war Saravi Deni in Deutschland um zusammen mit seinem Freund, dem Indiopastor Walter Sass auf die Situation seines Volkes aufmerksam zu machen

 

IN SEINEM DORF WURDE DIE „PILOTANLAGE“ GETESTET

Saravi Deni ist „Häuptling Sonnenwasser

 

Das Dorf von Saravi Deni heißt Morada Nova und liegt 40 Meter über dem Fluss Marahi, einem Nebenfluss des Rio Xerua im Südwesten Amazoniens. Hier leben etwa 350 Deni-Indianer.

Insgesamt leben heute noch rund 2000 Deni in mehreren Dörfern entlang des Xerua-Flusses. Einst Nomaden, sind sie in den 50ziger Jahren sesshaft geworden. Im Jahr 2005 wurde ihr Stammesgebiet vermessen und von der Regierung rechtlich anerkannt.


Seit mehr als zehn Jahren kann das Volk der Deni und Häuptling Saravi mit der Unterstützung von Walter Sass rechnen. Diest ist aber nur möglich, weil ein großer Freundeskreis in Deutschland Jahr für Jahr  die notwendigen Gelder für diese Arbeit zusammenbringt. So wurde zum Beispiel das Hilfszentrum in Carauari, aber auch das für das Projekt zwingend notwendige Boot „Marahi“ von diesen in der Sache treuen Freunden finanziert.

Häuptling Saravi Deni freute sich, 2010 Jahr in Deutschland zu sein, und den Förderern persönlich danken zu können. Der Indiopastor Walter Sass ist ihm ein lieber Freund geworden und es machte Saravi sehr glücklich, einmal die Heimat des weißen Freundes aus Deutschland kennenzulernen. 

Das indigene Volk der Deni lebt im Südwesten Amazoniens. Hier, wie auch  bei vielen anderen Indiovölkern, werden 80% aller Krankheiten durch verseuchtes Trinkwasser verursacht. Seit September 2008 sorgt eine neuartige Wasserentkeimungsanlage dafür, dass im Deni-Dorf Morada Nova sauberes Trinkwasser nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht.

Was dort Realität geworden ist, soll in Zukunft möglichst vielen Menschen mit verseuchtem Wasser in netzfernen Regionen ermöglicht werden.

In einem Interview zur Situation seines Volkes sagt Saravi Deni in 2011:

Die Natur ist für uns sehr wichtig
Man darf den Regenwald nicht zerstören. Der Klimawandel machte sich für uns im letzten Jahr sehr bemerkbar.
Sehr viel Regenwald wurde (ab-)gebrannt, und viele litten unter der Trockenheit. Man darf den Regenwald nicht zerstören!
Der Regenwald ist für uns sehr wichtig.

Wir haben den Regenwald immer bewahrt. Wir haben immer mit der Natur zusammengelebt. Die Natur ist für uns Indianer sehr wichtig. Darum bewahren wir die Natur. Wir beschützen unser Land. Der Regenwald darf nicht zerstört werden.

Wir dürfen den Regenwald nicht zerstören, weil er für uns, unsere Kinder und unsere Enkel die Zukunft ist.
Wir dürfen den Regenwald nicht zerstören, sonst wird das Klima immer wärmer!Dieser Film ist für die ganze Welt wichtig und ein Aufruf, sich um das Klima zu kümmern!
Der Regenwald schützt unsere Körper und unsere Erde. Er ist wichtig für uns alle, für unsere Kinder in der ZukunftMan darf den Regenwald nicht zerstören, denn er ist wichtig für unser Überleben.
Er ist gut für uns und gibt uns alles, was wir wirklich brauchen. Deswegen bewahren wir den Wald.

Der Klimawandel bringt, Hitze an einer Stelle, Kälte an anderen Stellen, Unwetter und Stürme.
Sich um das Klima zu kümmern ist wichtig für alle Menschen. Auch für Euch!
Die ganze Welt wird den Film sehen und wahrnehmen, dass wir indigenen Völker de Natur und den Regenwald schützen.
Einen grossen Dank an die Freunde in Deutschland, die für uns sehr wichtig sind.

Ihr könnt mir glauben. Von ganzem Herzen: VIELEN DANK.

Euer Saravi